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Mit dem Übergang an Eichstätt wurde anfangs nur wenig umgebaut. An der Nordwestseite wurde ein neuer Viereckturm errichtet, der aber offenbar nicht lange bestand. An seiner Stelle erhebt sich heute der Schottenturm.
   Der Ostbereich des Burghofes wurde schrittweise zugebaut. Wohl 1467 errichtete Bischof Wilhelm von Reichenau ein Pflegerhaus nördlich der Tordurchfahrt, auf der Hofseite entstand die kleine, Sankt Ottmar gewidmete Schloßkapelle, die 1835 endgültig abging.
Burg Abenberg Ende 16.Jhdt.
   Erst im Barock mit seiner Baufreude fanden größere Umbaumaßnahmen statt. 1662 wurden das salische Turmhaus und der staufische Palas abgerissen, das Pflegerhaus wurde aufgestockt und durch einen Anbau ergänzt. Im Burghof entstanden eine Pferdestallung und eine Scheune. Eine Darstellung der Burg vor dem Abriß des Turmhauses ist auf der "mappa der wiltfuhr Schwabach" von 1537 im Staatsarchiv Ansbach erhalten. Abb. 9 : Rekonstruktion der Burg Abenberg gegen Ende des 16. Jhdts. [Zeune 1999]
   Als der Münchner Kunsthändler Zwerschina 1875 die Ruine erwarb, waren schon der Bergfried, die Schloßkapelle und der sogenannte "Neubau" abgetragen worden. Er stellte den "Luginsland" viel höher als ursprünglich wieder her, fügte den "Otmars-Turm" und das "Stilla-Türmchen" hinzu und richtete die Burg innen historisierend ein. Der Kammersänger Anton Schott kaufte die Burg 1881 und versah sie 1884 mit dem optisch dominierenden "Schott-Turm". Mehr zufällig als absichtlich schuf er mit dieser Kopie des spätgotisch umgestalteten Nassauer Hauses in Nürnberg ein Abbild der historischen Ansicht von 1537. Burg Abenberg 1537
  Abb. 10 : Burg Abenberg mit dem salischen Turmhaus auf der "mappa der wiltfuhr Schwabach" von 1537 [Zeune 1997b]
 
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