Hier finden Sie Wanderungen, die auf diesen Seiten bereits vorgestellt wurden.
  Deocar - der dritte Stadtheilige Nürnbergs
Wer weiß schon, daß Nürnberg neben den Heiligen Sebald und Lorenz noch einen dritten Stadtheiligen hatte, den heiligen Deocar? Unsere Wanderung führt uns zu der Stätte seines Wirkens, nach Herrieden. Hier wurde im 8. Jh. ein Kloster gegründet, in dem Karl der Große seinen Vertrauten Deocar als Abt einsetzte. Nach seinem Tod wurde er zu einem der Bistumsheiligen Eichstätts und als Kaiser Ludwig der Bayer Herrieden eroberte, schenkte er den Nürnbergern die Reliquien zum Dank für ihre Hilfe. So wurde Deocar zu einem Stadtheiligen Nürnbergs, sein Altar steht noch in der Lorenzkirche, deren Chor aus den Erträgen der Deocarwallfahrt finanziert wurde. Herrieden birgt noch viele Schätze des Mittelalters und des Barock, darunter die einzigartige Holzdecke der Frauenkirche. Auf unserem Weg kommen wir an einem Burgstall vorbei und genießen die herrliche Landschaft.
 
  Heinrich von Stein - des Reiches Statthalter zu Nürnberg
Diese relativ kurze Wanderung führt uns von Allersberg nach Hilpoltstein. Durch die umfangreichen Ausgrabungen auf der Burg wurden ganz neue Einblicke in die Geschichte des Ortes gewonnen. So sind Burg und Ort viel älter als bisher angenommen. Bei einer Stadtbesichtigung kann man einen großen Teil der Funde im Museum betrachten und den Ausblick von der beeindruckenden Burgruine genießen. Unterwegs kommen wir am Burgstall in Lampersdorf vorbei, vielleicht dem Stammsitz der Herren von Stein, deren erster, Heinrich von Stein, als Reichsbutigler in Nürnberg der Vertreter des Königs in Franken war. Eine Zeitlang war Hilpoltstein auch im Besitz der Stadt Nürnberg, bevor in der Zeit der Pfalz-Neuburger Herrschaft Maria Dorothea hier ihren Witwensitz nahm, an sie erinnert noch das alljährliche Burgfest.
 
  Lichtenau - Nürnberger Pfahl im Fleisch des Markgrafen
Die Wanderung führt uns von Sachsen nach Lichtenau und Ansbach in den Konflikt zwischen der Stadt Nürnberg und den Markgrafen von Ansbach. Seit Lichtenau 1406 in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg kam, war es ein ständiger Zankapfel zwischen der Stadt und den Markgrafen. Nach Zerstörungen im 1. und 2. Markgrafenkrieg erbaute Nürnberg hier eine Festung, die heute eine der wenigen vollständig erhaltenen Beispiele frühbarocker Festungsbaukunst in Deutschland ist. Der Streit mit den Markgrafen fand dann vor allem vor Gericht statt, für diese Auseinandersetzungen fertigte der berühmte Kartograph Paul Pfinzing eine Karte des Pflegamts Lichtenau. Unser Weg führt uns dann durch das Waldgebiet der Feuchtlach nach Ansbach zur Stiftskirche St. Gumbertus, unter deren Chor die Ansbacher Markgrafen seit 1643 beigesetzt sind.
 
  Burgen auf dem Sand - Von Abenberg nach Kammerstein
Diese Wanderung führt uns auf schattigen Waldwegen von Roth aus nach Abenberg, der Burg eines mächtigen Grafengeschlechts des Hochmittelalters, die nach deren Aussterben kurz in den Besitz der Hohenzollern kam, die die heutige Burg errichteten, diese aber bald an das Bistum Eichstätt verkauften. Heute befindet sich hier das Museum "Haus fränkischer Geschichte"; durch die Ausgrabungen bei der Restaurierung wissen wir sehr viel über die Geschichte der Burg. Unser weiterer Weg führt über den "Mildacher Steig", eine mittelalterliche Straße, nach Kammerstein. Die Reichsministerialen von Kammerstein spielten im Dienste des Kaisers eine wichtige Rolle, die Reste ihrer Burg sind im 18. Jhdt. einem Steinbruch zum Opfer gefallen. Der Bus bringt uns dann wieder zurück nach Schwabach.
 
  Auf dem Mühlen- und Judensteig von Neumarkt nach Sulzbürg
Diese Wanderung führt Sie auf dem Mühlensteig von Sengenthal bei Neumarkt nach Sulzbürg und auf dem Judensteig zurück. Der Weg führt durch den sandigen Talgrund der Sulz mit Kiefernwäldern und eiszeitlichen Dünen, die heute in Sandgruben abgebaut werden. Der Inselberg der Sulzbürg bietet einen weiten Blick ins Land; er trägt einen vorgeschichtlichen Ringwall und war bis ins 18. Jhdt. Mittelpunkt einer reichsunmittelbaren Herrschaft, was zur kirchengeschichtlichen Besonderheit des evangelischen 'Landls' mitten in der katholischen Oberpfalz führte.
 
   

 

 
       
   
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