Pappenheim und der Weinberg bei Treuchtlingen

Einführung
Die Frühgeschichte
Treuchtlingen
Der Weinberg bei Treuchtlingen
Exkurs in Geologie
Der Aufstieg zur Alb
Die Stadt Pappenheim
Die Burg Pappenheim
Die Galluskirche
Die Reichserbmarschälle
Die Alte Bürg
Literatur
Wanderbeschreibung
Wanderkarte
Zur Hauptseite

Die Burg Pappenheim

Plan der Burg PappenheimDie Burg wird erstmals 1214 im Besitz der Marschälle genannt. Sie erhebt sich auf einem Bergsporn, der auf drei Seiten von der Altmühl umflossen wird.

Plan der Burg Pappenheim [Schauerte 1998]

 

Bei der umfassenden Restaurierung wurde zufällig Keramik der späten Hallstattzeit gefunden, die leider nicht mehr sachgemäß zu bergen war. Dies zeigt immerhin, daß der Berg damals bereits besiedelt war [Schußmann 1997].

Lesefunde von Keramik stammen wieder aus dem 12. und 13. Jh., was gut mit dem Baubefund übereinstimmt.

Der Bergfried der Burg PappenheimZu den ältesten erhaltenen Teilen gehört der Bergfried, der sich anhand der Buckelquader mit ihrem Randschlag und den Zangenlöchern sowie durch Details des Innenausbaus in die Zeit um 1160 bis 1180 datieren läßt. Die Burgkapelle wurde zwischen 1171 und 1182 geweiht und besitzt im Unterbau einen festen Keller, der urkundlich belegt zur Aufbewahrung des Archivs diente. Leider blieb vom aufgehenden Mauerwerk nicht mehr genug erhalten, um interessante Fragen zur Gestaltung des oberen Geschosses zu klären.Von dem ursprüglich vierstöckigen Palas mit einer ersten Bauphase um 1200 und von der vollständigen Umbauung des Innenhofs sind leider nur noch spärliche Reste erhalten

.

Ansicht von Burg Pappenheim vom Ort ausEine Brücke über einen Halsgraben und eine komplizierte Zwingeranlage führen hinaus in die Vorburg.

Die imposante Front der Vorburg ist ein Bau des 15. Jh., der bereits der Entwicklung der Feuerwaffen Rechnung trägt. so die Schalentürmen als Geschützstellungen und die Kugelscharten der Wehrmauer.

Ansicht von Burg Pappenheim vom Ort aus

Vorburg von Burg Pappenheim mit SchalentürmenEin tief in den Fels gesprengter Halsgraben trennt die Burg vom Vorgelände. Im Hof der Vorburg stehen noch einige Wirtschaftsgebäude. Ein System von Mauern stellt den Anschluß an die Stadtbefestigung her, darunter der sog. Kanonenweg [Schauerte 1998].

 
 
 
Zurück| Home |Vorwärts