Pappenheim und der Weinberg bei Treuchtlingen

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Die Galluskirche

Galluskirche in PappenheimGalluskirche, Blick zum SeitenschiffBis zur Reformation war die jetztige Friedhofskirche die Pfarrkirche des Ortes. Ihre Bausubstanz reicht sicher bis ins 9. Jh zurück. Ihr in Franken ungewöhnliches Patrozinium wird verständlich durch die bereits zitierte Schenkung an das Kloster St. Gallen.

 

Galluskirche, Blick zum Seitenschiff

Um 1060 erfolgte eine Neuweihe, was auf einen Umbau hinweist. Wahrscheinlich erfolgte damals die Erhöhung des Mittelschiffs. Aus dieser Zeit stammen die schmalen Fenster im Obergaden und auch der Turm. Die Baufuge ist im heutigen Bestand noch zu erkennen.

Galluskirche, Blick zum ChorDie ursprünglich nur für wenige Besucher vorgesehene Kirche wird im 13. Jh. durch Seitenschiffe erweitert, dabei werden die großen Arkaden ausgebrochen.

Im 15. Jh. wird erneut um den Chor, die Seitenkapelle und eine Sakristei erweitert.

Galluskirche, Chorgestühl und mittelalterliche FreskenAus dieser Zeit stammen wohl auch die Reste gotischer Wandmalereien. Von der Ausstattung ist ein spätgotischer Schreinaltar (um 1520) mit Maria, den Hl. Barbara und Katharina erhalten. Interessant sind auch die bedeutenden Reste spätgotischen Gestühls, die vom frühen 15. Jh. bis 1500 datieren [Paulus, in: Führer 1987].

Galluskirche, Chorgestühl und
mittelalterliche Fresken

 
 
 
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