Pappenheim und der Weinberg bei Treuchtlingen

Einführung
Die Frühgeschichte
Treuchtlingen
Der Weinberg bei Treuchtlingen
Exkurs in Geologie
Der Aufstieg zur Alb
Die Stadt Pappenheim
Die Burg Pappenheim
Die Galluskirche
Die Reichserbmarschälle
Die Alte Bürg
Literatur
Wanderbeschreibung
Wanderkarte
Zur Hauptseite

Die Vor- und Frühgeschichte

Altmühl bei DietfurtIm Jahre 899 wird Treuchtlingen erstmals genannt, als von der Heilung der Magd Friderada eines Herrn Ederamm aus dem Dorf Drutelinga durch ein Reliquienwunder der Hl. Walburga berichtet wird [Eigler in: Treuchtlingen 1984].

Doch war dies nicht die erste Ansiedlung in diesem Talknoten. Wir kennen hier eine ganze Reihe vor- und frühgeschichtlicher Fundplätze.

So liegt am Weinberg ein mittel- bis jungsteinzeitlicher Wohnplatz [Düren in: Treuchtlingen 1984, Spindler in: Führer 1987], in Wettelsheim wurde 1983 ein hochinteressantes Flachgräberfeld aus der Frühbronzezeit ausgegraben [Spindler in: Führer 1987], und durch die Grabungen bei Schambach kennen wir die Siedlungskontinuität von einer Siedlung der Urnenfelderzeit über ein Hügelgräberfeld der Hallstattzeit bis hin zu einer germanischen Siedlung des 4./5. Jh. [Koschik in: Treuchtlingen 1984, Weinlich 1985, Menghin in: Führer 1987].

Reste hallstattzeitlicher PfeilköcherAus dieser Grabung in Schambach besitzen wir den ganz außergewöhnlichen Fund dreier hallstattzeitlicher Pfeilköcher [Hoppe 1982].

Hallstattzeitliche Pfeilköcher
aus Schambach [Spindler in: Führer 1987]

Römische Brunnenmaske aus SchambachAus römischer Zeit noch sichtbar sind die Fundamente des Bauernhofs (Villa rustica) von Treuchtlingen-Weinbergshof [Koch 1993], der nur einer von vielen römischen Bauernhöfen ist. Als Fund von Schambach besitzen wir u.a. eine großartige römische Brunnenmaske [Koschik 1981, Garbsch in: Führer 1987].

 
 
 
Zurück| Home |Vorwärts