Deocar - der dritte Stadtheilige Nürnbergs

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Der Anfang der Geschichte
Deocar - der Abt
Deocar - der Heilige
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Die Stadt
Der Stadtplan
Der Weg nach Herrieden
Literatur
Wanderbeschreibung
Wanderkarte
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Der Wanderweg

Von Nürnberg bringt uns die Linie R5 zum Bahnhof Ansbach, von wo wir nach Westen der Bahnhofstraße folgen, in die Turnitzstraße einbiegen, an deren Ende wir rechts das Herriedener Tor erblicken. Hier nach links mit der Kanalstraße unter der Bahn durch und bergan. Kurz vor dem höchsten Punkt rechts in die Heideloffstraße, der wir mehr oder minder geradeaus bis zum Ende folgen. Dort geradeaus auf einem schmalen Pfad einer Hecke entlang zum Wasserwerk, hinter dem uns die Markierung Blaupunkt begegnet und uns nach links in einen leicht ansteigenden Waldweg weist. Dieser Markierung folgen wir bergan, vorbei an dem verlassenen amerikanischen Stützpunkt, bis zur Höhe. Dort auf einer breiten Forststraße schnurgerade nach Westen. Achtung: etwa in der Mitte der Forststraße biegt die Markierung, schlecht kenntlich, rechtwinklig nach links in einen überwachsenen Weg ab, von dem kurz vor dem Waldende die Markierung, wieder schlecht sichtbar, nach rechts in einen Waldpfad abbiegt. Diesem folgen und am Waldende liegt vor uns unser erstes Ziel Kurzendorf. Dort auf der Dorfstraße rechts, links in Richtung Bernhardswinden der Straße folgen und hinter dem letzten Haus des Ortes rechts in einen Feldweg, der uns schnurgerade über die Höhe zum gegenüberliegenden Waldrand führt. Zurück der Blick auf Meinhardswinden und den Ansbacher Fernmeldeturm. Am Waldrand auf einem Feldweg rechts um das Waldstück herum zur Straße und links zur Brücke über die Autobahn. Bis hierher ca. 7 km (1 3/4 Std.).
Die Autobahn queren, von drüben sieht man schon die Kirche St. Martin oberhalb Herrieden, ein Ziel des heutigen Nachmittags. Wir durchqueren den Ort Seebronn, nehmen am Ortsausgang die rechte Gabel der Straße bis zur Waldecke und folgen dort nach links leicht bergan in einem Hohlweg dem Waldrand, auf der Höhe rechts um die Ecke und hinter einem Jägerstand rechts in den Wald. Der Weg verläuft sich etwas, und wo wir schon den Himmel durch den Waldrand sehen, halten wir uns leicht rechts ohne Weg und erreichen nach einigen Schritten den Burgstall Seebronn. Bis hierher ca. 8 1/2 km (gut 2 Std.).
Nach der Besichtigung gehen wir an der Südostecke ohne Weg bergab und gleich einem Maschendrahtzaun entlang, bis unten ein überwachsener Weg quert, dem wir nach links und dann einer Forststraße nach rechts zum Waldrand folgen. Nun immer geradeaus nach Hohenberg. Hinter uns der Hügel, auf dem der Burgstall thront, links daneben im Einschnitt verlief die Straße von Herrieden nach Ansbach. In Hohenberg queren wir die Hauptstraße, folgen einem Flurbereinigungsweg nach Westen, vorbei an einem Weiher zur Rechten und wählen bei einer Gabelung mit Bank und Kruzifix den linken Weg. Nach einigen hundert Metern links in einen Flurbereinigungsweg und immer in der gleichen Richtung durch die Wohngebiete Herriedens bis zu einer Einfallstraße, dort nach links und bei einer großen Kreuzung nach rechts den ehemaligen Stadtgraben entlang. Bei der Fronveste nach links in die Stadt zum Marktplatz und nun zum wohlverdienten Mittagessen. Bis Herrieden ca. 13 km (3 1/2 Std.).
Nach dem Mittagessen zunächst eine Besichtigung der Stadt, dazu gehört natürlich die Stiftskirche St. Vitus und St. Deocar mit dem Deocarschrein, die Frauenkirche, der Herrnhof, das Stadtschloß und die Altmühlbrücke mit dem Storchenturm. Schließlich folgen wir der 'Vorderen Gasse' aus der Stadt, queren den Stadtgraben und die Münchener Straße, gleich rechts in den Steinweg und an der Schule vorbei bergauf zur St. Martins-Kirche. Von hier nach links mit Rotkreuz zum Gasthof Bergwirt.
Nun stehen uns zwei Wege offen. Der kürzere führt nach links mit Rotkreuz, dahinter links die Straße queren, rechts auf einem Teerweg parallel zur Straße nach Regmannsdorf, durch den Ort und dahinter nach links unter der Autobahn durch und gleich rechts auf der Straße nach Esbach. Geradeaus durch den Ort, am Ortsende geradeaus in ein Stückchen Hohlweg und dann immer geradeaus dem Feldweg folgen bis Mittelbach, das wir schon vor uns sehen. Im Ort die erste Straße rechts bis zur Straße von Herrieden, dort die Bushaltestelle. Achtung, vorher die Abfahrtszeiten im VGN-Fahrplan kontrollieren! Von Herrieden bis hierher 5 1/2 km (1 1/2 Std.)
Die längere - und schönere - Strecke biegt hinter dem Berghof rechts mit Rotkreuz ab in Richtung Aussichtspunkt. Unterwegs herrliche Ausblicke über das hier breite und behäbige Altmühltal. Bergab vorbei an der Bärenlochhütte zu der Gabelung mit Kreuz, wo wir schon heute morgen waren und hinter dem Weiher links in einen Feldweg, leicht bergan, in einem Linksbogen den Berghang entlang und dann rechts hoch zum Wald. Auf der Höhe nach links einem Forstweg folgen, nach einem weiten Rechtsbogen aufpassen! Hier führt Rotkreuz nach links in einen überwachsenen, kaum kenntlichen Weg. Die folgende Strecke durch den Wald ist ausreichend, aber nicht besonders dicht markiert, also aufpassen. Wir folgen dem Auf und Ab des Wegs, bis uns kurz vor dem Waldende die Markierung auf einem Querweg nach rechts hinunter zum Waldrand weist, dort links entlang und dann ohne Weg über die Wiese zur Straße und zur Unterführung unter der Autobahn. Von Herrieden bis hierher 6 km (1 1/2 Std.)
Wir folgen den Biegungen der Straße bergan nach Dautenwinden und gehen kurz nach dem Ortseingang rechts in eine Seitenstraße, die nach links umbiegt und beim Anstieg am Ortsende in einen Feldweg übergeht. Oben angekommen, halten wir uns links auf die sichtbare Hochspannungsleitung zu, queren die Straße Dautenwinden - Kurzendorf und peilen schnurgerade die gegenüber sichtbare Waldecke an. Hier führt uns ein Waldpfad bergab durch den Teufelsgraben in das Tal des Dombachs, wo uns ein breiter Forstweg zwischen Wiese und Waldrand zurück zu den ersten Häusern von Ansbach bringt. Am Ende freuen wir uns über die Endhaltestelle der Stadtbuslinie 756, die uns den jetzt doch mühsamen Weg durch die Stadt Ansbach bis zum Bahnhof erspart. Von Herrieden bis zur Bushaltestelle 9 km (2 1/2 Std.)
Gesamtstrecke des längeren Wegs 22 km (ca. 6 Std) ohne Besichtigung
Karte: Fritsch Wanderkarte Nr. 70 Landkreis Ansbach Nord (derzeit vergriffen)