Einführung
Der Anfang der Geschichte
Der Burgstall von Lampersdorf
Die frühe Burg
Die Festung
Die Herren von Stein
Die Ministerialen
Die Hedwigsbecher
Der Ort Hilpoltstein
Baiern, Nürnberg ...
... und Pfalz-Neuburg
Literatur
Wanderbeschreibung
Wanderkarte
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Wie alles begann...

Auch wenn es heute merkwürdig klingt, so war das Hilpoltsteiner Land doch immer Grenzland. Noch in der Mundart wird die Verzahnung dreier Volksstämme hörbar [Wurdak 1992]. Nach Bajuwaren und Alemannen vollzog sich im 7. und 8. Jh. die Landnahme durch die Franken, die mit militärischem Auftrag die Gebiete für Merowinger und Karolinger sicherten. Wießner [1978] hat die Verbreitung der Ortsnamen kartiert und so diese Besiedlungsgeschichte herausgearbeitet.

Meilenscheibe von Kreydlein 1575
Ausschnitt aus der Meilenscheibe von Georg Kreydlein, Nürnberg 1575

   Hilpoltstein lag an einer bedeutenden Handels- und Geleitstrasse, die von Nürnberg kam und über Thalmässing und Greding weiter nach Ingolstadt, München und zu den Alpenpässen führte; auf dem nebenstehenden Ausschnitt einer Meilenscheibe von Kreydlein ist als dritter Ort von unten Stein (= Hilpoltstein) zu lesen. Noch bis 1800 spielte die Straße eine zentrale Rolle für die Wirtschaft der Stadt. Hier befanden sich zahlreiche Gasthäuser und Herbergen [Platz 1997].

Karte der Burgställe
Burgställe entlang der Straße bei Hilpoltstein [Horndasch 1998]

   Zum anderen lassen sich um Hilpoltstein Reste von Königsgut nachweisen, die für die weitere Geschichte im Mittelalter wichtig sind.

 

   Zum Schutz des eigenen Besitzes, sicher auch zur Repräsentation und zur Überwachung von Verkehrswegen wurden Befestigungen angelegt, in ihrer frühen Form als steinerne (Wohn)türme, deren Reste sich heute als sog. Burgställe (von "Stelle") im Gelände finden. Eine ganze Kette dieser Burgställe zieht sich entlang des Verkehrswegs von Allersberg über Hilpoltstein, die Offenau und Höbing in Richtung Greding und Altmühltal.
           
 
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