Einführung
Der Anfang der Geschichte
Die Fronten werden abgesteckt
Zerstörung und Wiederaufbau
Die Festung
Die lange Streit und Paul Pfinzing
Die Ausklang
Die Grablege der Gegner
Plan der Burg um 1551
Die Pfinzingkarte
Der Plan der Zollerngruft
Literatur
Wanderbeschreibung
Wanderkarte
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Unsere Anfahrt erfolgt mit der VGN-Linie R7 bis zum Haltepunkt Sachsen bei Ansbach (der Regionalexpreß hält hier nicht!). Zunächst links unter der Bahn durch und auf der Straße wieder links der Bahn entlang bis zu dem großen Edeka-Auslieferungslager, hier rechts und geradeaus leicht bergan bis zum Ortsrand. Hier haben wir noch einmal einen schönen Blick nach rechts auf die Kirche von Sachsen und nach vorne auf den Galgenberg, hinter dem Lichtenau liegt. Leider führt nun kein Weg direkt dorthin, wir müssen links auf der Straße weiter bis Milmersdorf, dort rechts abbiegen und immer noch der Straße entlang. Nach etwa 10 min biegt ein Feldsträßchen rechts ab, dem wir leicht bergan folgen, und nachdem wir über die Höhe hinweg sind, können wir endlich die Straße verlassen und gegenüber bei einigen Bäumen in einen Feldweg. Hier begegnet uns die Markierung des Main-Donau-Wegs. Wir folgen ihr auf dem Feldweg, rechts liegt der Galgenberg, wir kommen an eine Hauptverkehrsstraße, die wir queren müssen, um an den ehemaligen Beamtenhäusern der Justizvollzugsanstalt und der Gärtnerei vorbei in Lichtenau einzuziehen (Den schönsten Blick auf die Festung Lichtenau hat man allerdings, wenn man der Hauptverkehrsstraße nach links bis zur nächsten Kreuzung folgt und dort ein paar Meter die Hänge des Eichelbergs emporsteigt). In Lichtenau liegt die Festung unübersehbar vor uns, bis hierher sind es von Sachsen etwa 4 km. Nun zu einer ausgiebigen Besichtigung der Festung und der Kirche (meist geschlossen).

   Wenn wir jetzt schon Hunger haben, können wir uns in einer der Gaststätten niederlassen, denn von hier bis Ansbach kommen wir nur noch einmal, in Ratzenwinden, an einer Wirtschaft vorbei. Wir verlassen den Ort nach Süden bei der Brauerei Hauff durch das Obere Tor und wenden uns nach rechts, wo noch Reste des Grabens und der Marktbefestigung zu sehen sind. An der Ecke der Ummauerung überqueren wir die Straße und folgen gegenüber dem Rutzendorfer Weg; hinter der Feuerwache biegen wir rechts in einen Feldweg ein, dem wir bis Rutzendorf folgen. Hier rechts ab in den Ort, links zur Hauptstraße und dieser nach links mit dem Wegweiser Oberrammersdorf folgen. Rechts ein Blick auf die romantische alte Brücke über die Rezat. Nach ca. 500 m bei einem Weiher rechts in den Feldweg einbiegen und an einem Wäldchen vorbei auf die Hochfläche. Wir folgen den Biegungen des Weges bis zum Waldrand, wo wir auf einen neu angelegten Feldweg treffen, dem wir nach links dem Waldrand entlang folgen. Kurz vor der Waldecke steht rechts im Wald ein großer Grenzstein, der noch Spuren des Nürnberger Wappens trägt. An dieser Waldecke rechts ohne erkennbaren Weg den Waldrand entlang, die Strecke geht in einen Weg über, der uns hinunter nach Ratzenwinden führt. Von Sachsen bis Ratzenwinden ca. 11 km.

   Hier folgen wir mit der Markierung blauer Querstrich der Straße in Richtung Wallersdorf bergan, unter der Bahn durch und weiter auf der Straße durch ein Wäldchen. Etwa 200 m hinter dem Waldrand führt rechts ein Feldweg ab, in den wir einbiegen (die Markierung geht neuerdings geradeaus auf der Straße weiter, Spuren sind aber auf der weiteren Strecke noch zu erkennen). Der Weg folgt in einer Linksbiegung dem Waldrand, den Weg am Waldende queren und übers freie Feld gegenüber wieder in den Wald. Hier ohne Markierung geradeaus leicht bergab, bis ein Forstweg quert, diesem nach links wieder bis zum Waldrand folgen, hier rechts dem Waldrand und dann einer Schonung entlang, bis wir auf eine Straße treffen. Hier begegnen wir auch der Markierung Blaustrich wieder, die uns nun bis Ansbach begleitet.

Wir folgen der Straße bergab ins Tal des Silberbachs, vorbei an einigen Weihern im Talgrund, auf der Querstraße links bis zum Waldrand und dort rechts auf einer Forststraße bergan. Bis hier etwa 13 km. Der weitere Weg durch das Waldgebiet der Feuchtlach ist eigentlich nicht mehr zu verfehlen. Ein Teil der Feuchtlach ist als Naturwaldreservat ausgewiesen, in dem sich wieder ein Stück naturbelassener "Urwald" entwickeln kann. Am Ende des Waldgebiets erreichen wir am Stadtrand von Ansbach einen Wanderparkplatz, wir folgen dem Blaustrich und biegen rechts in die Bandelstraße (B13) ein, der entlang wir auf das Herriedener Tor zusteuern. Durch das Tor betreten wir die Altstadt und folgen der Uzstraße bis zum Rathaus (Fußgängerzone), hinter dem wir schon die Gumbertuskirche auftauchen sehen. Auf der Nordseite des Chors der Eingang zur Gruft (Öffnungszeiten 1. Mai mit 31. September feiertags, freitags, samstags und sonntags jeweils 15 - 17 Uhr, Eintritt DM 1,00), die nicht nur wegen der Markgrafengräber, sondern auch wegen der romanischen Krypta sehenswert ist.

Vom Bahnhof bringt uns der VGN Linie R7 wieder zurück nach Nürnberg. Gesamtlänge der Wanderung ca. 19 km.

           
 
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